Refresh.
Screams.

Miststück.
Lyrical I.
Ausschnitte: Schattenwelten.

Design.
Das moderne Notrufsystem.

Das moderne Notrufsystem

Mr. Ed sieht ein S.O.S.-Rauchzeichen von Winnetou & Old Shatterhand und gallopiert umgehend zu Lassie. Lassie rennt in Windeseile zu Charlie in die Tierarztpraxis. Er wiederum nutzt seine Kontakte zur Robbe Robbie, gibt ihm Bescheid und lehnt sich zurück, während Robbie Flipper aufsucht. Als Flipper von dem S.O.S.-Rauchzeichen erfährt, schwimmt er fix zur Küstenwache. Diese legt anschließend am Hafen an, um dem Polizeikommissariat Hamburger Hafenkante Bescheid zu geben. Da diese sich nicht anders zu helfen wissen, rufen sie den Bullen von Tölz an, um um Rat zu fragen. Er weißt diese an der CSI die Nachricht zu übermitteln. Die Einsatzkräfte vom CSI telefonieren schnell mit den Leuten von Alarm für Kobra 11, da sie schneller vor Ort sein Können. Die Hauptkomissare Semir & Ben holen Rex ab und springen unterwegs über 63 brennende, 29 explodierende und 7 zu langsame Autos. Als sie ankommen rettet Rex die Häuptlingstochter aus dem brennenden Tipi. Da der Häuptling selbst nun nur ein Fremdverschulden in Betracht zieht und sich um seine Tochter Poccahontas sorgt, werden neben der Super Nanny auch Richterin Barbara Salesch und Richter Alexander Holdt alarmiert. In Koorperation mit Katia Saalfrank und Dr. Verena Breitenbach erklärt sich nun auch Poccahontas dazu bereit auszusagen. Als einzigen Zeugen können die Anwälte jedoch nur das Medium Allison Dubois, der bekanntlich nichts verborgen bleibt, aufrufen. Sie schüttelt jedoch nur den Kopf und sagt: "Das hab' ich kommen sehen!" Selbst NCIS und die bekannte Ermittlerin Dr. Jordan Cavanaugh können keine Beweise finden. Die Verhandlung wird auf weiteres vertagt.
Nun bezieht der Häuptling hilfe vom Schuldnerberater, weil er raus aus den Schulden möchte, die er durch den Aufbau eines neuen Tipis bekommt. Letztendlich stehen Häuptling und Tochter ohne Zuhause da. Inka Bause wird auf die tragische Geschichte Aufmerksam und lässt die Ausreißer durch einen Streetworker aufspüren, um ihnen ein neues Zuhause - eingerichtet und gestaltet von Tine Wittler, zu schenken.
Zum Schluss ist der Vater so glücklich, dass er spontan Frank den Weddingplanner anruft und eine große Hochzeit zwischen Poccahontas und Mr. Bean planen lässt.

Erst 35 Jahre später rollen die Ermittler von Cold Case den Fall neu auf und stellen fest, dass Jack Bauer lediglich vergessen hat das Lagerfeuer zu löschen...


27. Februar 2009
28.2.09 11:44


Babynews. <33

"Robin sagte grade dass ich mal ganz schnell schreiben sooll. dabei noch die rechtschreibung halbwegs zu beachten ist garnicht so einfach. aber er scheint zufrieden zu sein  mit dem ergbebnis - mal abwarten wieviele worte ich hierbei vergesse... Oha ... O.o"
War 'ne 'Aufgabe' vom Robin... ^^
 
 
15.12.08 02:51


Happy, happy Birthday!

 
Text vom 04.12.2008:
 
"Vor über einem Jahr, am 05.08.2007, bekam ich meine ersten beiden Ratten: Shadow & Emotion. Mein Traum war es immer, dass ich von meinen ersten beiden Junge bekomme.
Ich tat mich mit einer sehr lieben Nachbarin zusammen, die ebenfalls Ratten hat und ebenfalls Junge wollte. Wir nahmen ihren wunderhübschen Jake und meine Mo - weil sie größer und kräftiger ist, als Shade; Shade ist fast wie eine Maus. Nach einigen Versuchen wurde Mo im Frühjahr tatsächlich schwanger und warum auch immer... sie ging daran fast zu Grunde. Eine Notfalloperation konnte ihr das Leben retten. Durch den Eingriff wurde sie unfruchtbar und mein Traum war nicht mehr wichtig, weil ich so eine Gefahr nicht nochmal eingehen wollte - wobei so ein Vorfall nur selten vorkommt.
Shadow wollte ich auch nicht als 'neue Mutter' angagieren, weil sie eben so klein geblieben ist, etc. - ich vermute, dass dies an Inzucht liegt und einer Milbenkrankheit die beide hatten, als ich sie bekam.
Dann gab es im Tierheim, in dem ich schon 2 Praktikas gemacht habe, 3 Männerratten. Im Internet stand, dass es Weibchen seien und vor Ort schlüpften sie mir direkt ins Herz - obwohl es Männlein waren und ich eig. keinen Extrastall wollte, aber sie kamen trotzdem mit. Und waren somit meine "2. 1. Ratten" - meine ersten Männer: Cian, Hoyt & Larkin.
 
Vor ein paar Wochen - etwa Ende September - beschloss ich meine Ratten zusammen zu setzen in den großen Stall. Mit dem naiven Gedanken, dass Shade unfruchtbar sein müsste. Nach ein paar Wochen wollte ich eigentlich zum Tierarzt gehen, um zu sehen, ob bei ihr alles in Ordnung sei, ob sie trächtig ist, etc. Aber die Tage und Wochen verstrichen und meine Kleine änderte sich nicht. Es schien also keine Gefahr vorzuliegen.
 
Doch irgendwann wirkte sie kräftiger. 
Allerdings bunkert sie auch immer sehr, sehr viel Futter.
 
Dann wirkte ihr Nestbautrieb verstärkt.
Allerdings baut sie immer exzessiv Nester.
 
Und dann wurde ich Montagnacht vone inem ständigen Getrappel geweckt, Licht an: Shade rennt von der obersten Etag nach ganz unten, holt Tücher, rennt wieder hoch, wieder runter, Tücher, wieder hoch, runter, Tücher, hoch, runter, Tücher, hoch, ... Das Schauspiel ging bestimmt 30 Minuten so weiter. Ich war amüsiert und so schläfrig, dass ich nicht groß drüber nachdachte.
Sie war sogar so frech meinem großen Cian ein Tuch unter'm Arsch wegzuziehen.  
 
Mittwochabend - eher Nacht - ging ich so gegen 00:00 Uhr zu Bett, wollte noch eben die Ratten versorgen, etwas lesen, dann schlafen.
Meine Hand liegt schon am Griff der Tür, da seh ich ein Tuch mit einem kleinen Blutpfleck drauf. Meine rster Gedanken: "Habt ihr euch etwa gezofft?" Dann öffne ich die Tür und will das Tuch entfernen und nachsehen, ob alle Ratten noch "ganz" sind.
Da steckt Shade die Nase aus dem Obersten Häusschen, in das sie so viel Papier geschleppt hat. Und ich denk mir nichts dabei, sprech sie an, wie ich es immer mache und dann sieht sie ganz erschöpft, aber zufrieden aus, geht einen Schritt zur Seite und ich entdecke 3 kleine Welpen, die von ihr gesäugt werden und fiepsen wie die Weltmeister.
 
Ich konnt nicht mehr - ich hab mich so gefreut! Und sogleich setzte mein Mutterinstinkt ein (absolut hektisch - was mach ich bloß zuerst?): Die anderen Ratten weggesperrt, ihr einen Extranapf angebracht, die Trinkflasche dahin, den anderen ein Wasserschälchen geben, frisches Futter, frisches Nestmaterial, Fenster zu, Babyabsturzsicherung, usw.
 
Jetzt ist mein kleiner Wunsch doch wahr geworden! Sogar ganz überraschend und ungeplant. Und doppelt so gut: Eine meiner ersten Weibchen ist die Mama und einer meiner ersten Männchen ist der Papa. <33
 
Ich freu mich schon so sehr darauf, wenn ich Mitte nächster Woche den ersten Kontakt zu den Jungen aufnehmen darf und sie kurz darauf das Laufen beginnen werden."
 
 
 Eins der Baby's mit 6 Tagen. <3
 
Heute Abend kommt die erste Bestandsaufnahme was, was ist und vermutlich auch noch neue Bilder.
 

14.12.08 17:26


30.11.08 06:55


Disturbia.

What's wrong with me?
Why do I feel like this?
I'm going crazy now.

No more gas', in the way. Can't even get it started. Nothing heard, nothing said. Can't even speak about it. I'm alive, i'm ahead - Don't wanna think about it. Feels like I'm going insane.


It's a thief in the night to come and grab you.


It can creep up inside you and consume you.


A disease of the mind it can control you.


It's too close for comfort.
Put on your break lights. You're in the city of wonder. Ain't goin' play it nice. Watch out you might just go under. Better think twice. They're trained to follow the alter. So if you must falter be wise.

Your minds in disturbia.
It's like the darkness is the light.


Disturbia!
Am I scarin' you tonight?
Disturbia!


Ain't used to what you like.
Disturbia, disturbia.

Faded pictures on the wall. It's like they're talkin' to me. Disconnected, no call. The phone don't even ring. I gotta get up or figure this shit out. It's too close for comfort...

 

It's a thief in the night to come and grab you.


It can creep up inside you and consume you.


A disease of the mind it can control you.


It's too close for comfort.
Put on your break lights. You're in the city of wonder. Ain't goin' play it nice. Watch out you might just go under. Better think twice. They're trained to follow the alter. So if you must falter be wise.

Your minds in disturbia.
It's like the darkness is the light.


Disturbia!
Am I scarin' you tonight?
Disturbia!


Ain't used to what you like.
Disturbia, disturbia.

 

 

Disturbia...

 

 

Release me from this curse I'm in. Tryin' to maintain but I'm struggling. If you can go, think i'm gonna.


Your minds in disturbia.
It's like the darkness is the light.


 
Disturbia.
 
 
23.11.08 06:22


Ausschnitt: "Zu spät."

"... Als die Sonne am höchsten Stand betrat sie einen kleinen Laden und legte ihr weniges Geld auf den Tresen. Alles was sie noch wollte, war ein weißes Kleid. Es musste nicht neu sein, es brauchte nicht schön zu sein. Es musste nur weiß sein. Weiß wie ein Engel, rein. Sie bekam einen alten Fetzen, beschmutzt und zerissen. Es passte zu ihr. Es war wie sie. Ihre Unschuld wurde beschmutzt, ihre Seele zerissen. 37 Jahre lang hatte sie es ertragen, sie ließ jedes verdammte Jahr an ihr vorüberziehen, als sie an der Klippe stand. In ihr engelgleiches Kostüm gehüllt, die blonden Haare im Wind wehend. Würde man sie vermissen? ..."

18.11.08 16:38


"Wieviele?"

Sie. Eine Jungfrau in der Abenddämmerung. Eigentlich eine Hure im Mondschein. Alles andere als brav und rein. Doch was den Biss eines Vampires angeht, war sie eines der unerfahrensten Wesen, das es in jener Nacht auf der Straße hätte geben können.

Seit Jahren schon verkaufte sie ihren Körper, als wäre dieser besonders viel wert, ein Schatz, der Ausdruck puren Reichtums. Doch er war eher eine Bestätigung für die Absurdität des Lebens. All die reichen Männer und jene, die sich für reich hielten, die ihre Frauen und Familien hintergingen, das Geld versoffen und schließlich ihren Abend mit lautem Stöhnen in ihr ausklingen ließen.

Seit sie 16 Jahre alt war. Jetzt war sie 21 und konnte sich ihren Traum noch immer nich erfüllen.

Sie wollte fort von hier. Weg von ihrem armseligen Leben. Weit weg von dem billigen Freudenmädchen, das sie heute war und dem unerwünschten Bauernmädchen, das sie damals war.

Sie war die Jüngste ihrer Geschwister. Zu allem Überfluss auch noch das einzige Mädchen. Sie kam als letzte und man behandelte sie wie das Letzte. Ob der anschließende Tod ihrer Mutter damit in Verbindung stand? Konnte man ihr einen Strick daraus drehen, dass ihr ausgerechnet nach ihrer Geburt das Leben genommen wurde? Selbst wenn nicht, so war sie immernoch das kleine Mädchen. Nichtsnutzig. Sie durfte nicht zur Schule, lernte weder Lesen noch Schreiben und konnte somit auch nur diesen Weg wählen. Jenen, in dem man keine Buchstaben braucht, um sich zu verständigen. Jenen, in dem man nur mit den Körpern spricht. Jenen, indem man mit einem einzigen geschulten Blick erkennt, wer sich heute nacht am Besten und am teuersten lesen lassen würde.

Kunde für Kunde fuhr sie mit ihren kalten Händen mechanisch über die fremden Körper. Sie las in den sanften Stoffen der Anzüge, im weichen Fell der Umhänge und auch Eheringe ertastete sie – nichts entging ihr. Doch an manchen Abende entging ihren Freiern etwas, abgesehen von den tiefen Seufzern. Was wohl sein Weib sagen wird, wenn sein Ehering fehlt? ... Und obwohl ihre flüchtigen Begegnungen selten mehr als das Wort „Wieviel?“ beinhalteten, hätte sie zu jedem Einzelnen einen Lebenslauf erstellen können. Wenn sie es könnte. Wenn es ihr etwas nutzte. Tat es nicht. Doch sie schwor sich, sich jedes einzelne gottverdammte Gesicht einzuprägen. Jedes strafende Gelächter und jede Narbe an ihren Körpern. Eines Tages, so hoffte sie seit 5 quälenden Jahren, eingepfercht zwischen kalten Mauren und schwitzenden Männern, wird sie die Chance zur Rache bekommen. Dem war sie sich sicher.

Das einzige unsichere an ihrem Racheplan war – neben dem wann und wie – das „An wem“? Sollte sie wirklich jeden ihrer Freier aufsuchen, die Herzensbrecherin spielen? Oder nur dem Einen, der sie ohne Liebe verführte. Der ihr das Herz brach in dieser lauen Sommernacht, kurz bervor sie den Hof verließ. Wie konnte sie so dumm gewesen sein, fragte sie sich noch heute. Ein schöner Jüngling aus dem Mittelstand. Sie trafen sich abends, fast jeden Abend. Anfangs nur selten, dann immer häufiger, bis es zu einem abendlichen Ritual wurde. Und das schien genau seinem Plan zu gleichen. Es vergingen grade Mal 3 Monate zwischen dem ersten und dem letzten ihrer gesprochenen Worte. Am selben Tag, an dem sie 16 Jahre alt wurde, raubte er ihr die Unschuld. Im Mondschein, romantisch. Ja, es war perfekt. Sie musste über sich selbst lachen, dass sie das was geschah, noch immer mit „perfekt“ titulierte. Immerhin nahm er sie. Erst als er fertig war, ließ er sie fallen und keuchte lachend ihre Zukunft in ihr rechtes Ohr. „Du Hure.“

Am nächsten morgen brach sie auf und begann ihr neues Leben. Als Hure, die Nacht für Nacht im Mondschein von Männern verführt wird. Nur diese musste bezahlen. Eines Tages wird auch er dafür bezahlen, beschloss sie, plötzlich sicher, ihre Pläne gut durchdacht zu haben.

Sich selbst aus ihren Gedanken reißend, machte sie sich bewusst, dass es Zeit war weiter zu arbeiten. Immerhin war sie nicht zum Spaß hier – das war nur die zahlende Kundschaft.

Sie ließ ihren Blick schweifen. Recht wenig los an diesem Abend. Viele dieser Männer kannte sie längst. In und auswendig. Sie waren Wiederholungstäter. Einmal die Süße der verbotenen Frucht geschmeckt, wollten sie mehr und mehr davon. Und jene, die am Häufigsten kamen, waren fast so großzügig, wie die, die zum ersten Mal naschten.

Noch im Gedanken blieb ihr Blick an einem Fremden hängen. Düstere Gestalt, ein Edelmann? Sie war unsicher und das war sie nicht gewohnt. Wenn sie schon nicht viel konnte, dann doch immer hin das hier. Sie versuchte ihn nochmals zu deuten, einzuordnen. Wenn er arm sein würde, käme er nicht her, außer... außer für einen Mord. Aber hier, nein, das taten nur die Wenigsten. Es bestand also doch noch die Chance, dass er willig und reich war. Verführerisch wiegte sie ihr Becken, als sie auf ihn zu ging, ihn anlächelte und schneller als gedacht in der nächsten Gosse mit ihm verschwand.

Nie hatte sich nie verlesen, nie weniger bekommen, als sie verlangte und nur selten weniger geben können, als sie sollte. Bis in jener Nacht, als er sie sterben ließ. In ihm konnte sie nicht lesen.

Seine Haut schien nur eine leere Hülle zu sein, weder Herzschlag, noch Blut konnte sie ausmachen. Seine Augen wurde plötzlich dunkel, als er seine Lippen auf die ihren senkte und sich langsam an ihrer Kehle entlang einen Weg hinunter zu ihrem schmalen Hals suchte. Ein feiner Schmerz durchströmte plötzlich ihren Körper. Eine heiße Welle aus Angst und Hingabe. Nur einen Augenblick, einen winzigen Moment lang, konnte sie noch einen Augenkontakt wahrnehmen. Dann sackte sie zu Boden. Kreide bleich, dem Tod nahe. Wie durch eine dichte Mauer gesprochen vernahm sie seine Worte. „Trink.“ - nur ein einzelnes Wort. Wie jeder andere Dreckskerl dort draußen. Doch sie gehorchte. Unwissend, warum sie es tat. Doch nach dem ersten Schluck seines Blutes, fuhr in sie eine kalte Wärme. Sie spürte eine aufkommende Macht. So vertraut, wie die Macht, die sie als Herzensbrecherin besaß und doch so unbekannt wie die ferne Welt, die sie nie sehen würde.

Ein Gentleman, dachte sie benommen, doch ein Edelmann, führte sie ihren Gedanken fort, als er ihr auf die Beine half und seine spitzen Reißzähne fauchend presentierte. Doch in ihr war nun keine Furcht mehr. Jetzt stand sie dankend ihrem Schöpfer gegenüber der sie in eine neue Welt führte.

Fortan nahm sie nicht mehr nur das dreckige Geld als Lohn, sondern auch das veruchte Blut ihrer Peiniger. Mit jeder Nacht wurde sie sich ihrer Macht bewusster. Tot fühlte sie sich lebendiger, als sie lebend je gewesen war. Er hatte sie bewusst auserwählt. Er hatte sie 5 Jahre lang begleitet und 21 jahre lang beobachtet. Nur ein Wimpernschlag in seiner 500-jährigen Existenz. Er war es, der ihr die Mutter raubte. Und er war es, der ihr nun die Macht gab, dem Jüngling Dank zu zollen, der sie als Hure beschimpfte.

Für ihn war sie nicht das billige Mädchen am Straßenrand und auch nicht das naive Bauernkind. Für ihn war sie unbezahlbar. Sein totes Herz schlug für sie, nachdem sie 1 jahr lang Seite an Seite jagten. Gemeinsam.

Er lies sie gehen, für eine Nacht zurückkehren, an jenen Ort, wo es begann. Natürlich fand sie ihren ersten Peiniger auf anhieb. Sie roch ihn. Sein Blut, seinenen Schweiß, seine Grausamkeit. Hörte sein Herz pochen, als er wieder ein armes Mädchen verführte. Es sollte seine letzte gewesen sein. Denn als er sie gebrochen in der feuchten Wiese zurück ließ, stellte sie sich ihm als Hure der Nacht in den Weg.


Bevor sie ihm den letzten Tropfen Blut raubte, hauchte sie fauchend „Wieviele?“ an seinem rechten Ohr vorbei in die Nacht hinein und floh daraufhin gemeinsam mit ihrem Edelmann in die Unsterblichkeit.

16.11.08 07:42


L'ame Immortelle - Stumme Schreie.

"Ihr war, als hätte man sie verstoßen. Als hätte man ihr etwas genommen. Doch sie war noch immer die, die sie immer gewesen war. Ihrem Geliebten hatte man das Leben genommen, nicht ihr. Und dennoch raubte es ihr den Atem, den Herzschlag, den Ton. Sie kniete stumm neben seinem kalten Körper. Sein Blut an ihren Händen. Sie fühlte sich wie die Mörderin. Auch wenn sie wusste und er es gewusst hatte, dass sie es nicht war. Der wahre Richter war bereits vor Stunden geflohen. Auch wenn sie schreien wollte - dass sie dort liegen müsste, dass er Unrecht getan hatte - drang kein einziges Wort über ihre roten Lippen. Nichtmals eine Träne fand den Weg über ihre bleichen Wangen. Jediglich das Blut. Das Blut ihres Retters, ihrer Liebe. Es bildete kleine Rinnsal, die ihr über den Arm liefen, als sie ihre zitternden Hände Richtung Himmel hob, um sie im Mondlicht zu betrachten. Ihr Ring blitzte kurz im leichten Schein auf und wieder begann sie zu schreien. Ohne Ton.

Sie blickte ihrem Geliebten, ihrem Leben in die toten Augen, als sie verstand, dass es nicht vorbei war.
„Für immer.“, sagte er damals zu ihr.
„Für immer und ewig.“, beendete sie nun.

Seinen Satz und ihr Leben."
15.11.08 22:59


"Philosophie. Oder: Wieso man im Regen nicht dick wird."

"Als Hobbyphilosoph, philosophiert man natürlich auf einer ganz anderen philosophischen Ebene, als ein Philosoph, der gekonnt philosophiert. Was mich natürlich nicht davon abhält, lustig drauf los zu philosophieren. Und da sind wir schon beim ersten Thema: Etwas tun. Etwas tun definiert sich in etwa aus 2 Faktoren, dem Etwas (was etwas ganz willkürliches sein kann, wie z.B. etwas philosophieren) und dem Verb tun. Sobald „tun“ im Spiel ist, ergibt das logischerweise eine Handlung. Was aber, wenn jemand nichts tut? Nichts entspricht dann dem oben genannten „etwas“ und tun bleibt tun. Wer was tut, tut etwas, egal ob dieses etwas gleichgesetzt wird mit nichts oder mit philosophieren. Nichts tun existiert also nicht (was wiederum ebenfalls ein Widerspruch in sich ist). Ergo? Alle faulen Leute, sind in Wahrheit die fleißigsten dieser gottverdammten Welt, weil sie dauerhaft nichts tun und – wie wir grade erkennen durften – somit dauerhaft am Ackern sind! Ein hoch auf die Faulen! ...

Und jetzt schnell zum primären Thema: Wieso man im Regen nicht dick wird. Oder reich, alt, blau. Egal. Man könnte auch sagen „Wieso man im Regen nicht egal wird.“ - manch ein Verrückter dadraußen, versteht genau das, worauf ich hinaus will. Im Regen wird man n-a-s-s – nicht reich, nicht alt und leider auch nicht blau – würde man dort blau werden, könnte man viel, viel Geld sparen! Natürlich für Farbe, räusper. Es hat also irgendjemand beschlossen, dass man im Regen nass wird. Wieso sagen wir nicht einfach, dass wir im Sonnenschein nass werden und im Regen einen Sonnenbrand bekommen? Oder besser noch: Einen Strumpf. Demnach müssten wir im Sonnenschein – der uns blau macht – zur Bushaltestelle (oder auch zur Terasse) gehen, um auf den Schal zu waren. Den Bus, falls mir jmd. Im Gedankenchaos nicht folgen kann. Wer hat überhaupt beschlossen, dass ich abends eine Lampe anknipse und nicht etwa ein Fahrrad? Wieso kann ich meine Serien nicht in der Mikrowelle sehen und das Popcorn im Kleiderschrank machen? Was, wenn ich fortan lieber im Bett dusche und den Kalender zum Schlafen nutzen möchte? Tztz... Was ist das überhaupt für ein Wort? Rot. Rot, wir die Liebe. Rot, wie das Blut. Rot, wie der Himmel. Der Himmel kann ja nun nicht mehr blau sein, weil er dann ja dauerhaft nass wäre. Also ist er nun rot.

Stellt euch die Welt vor, in der morgens alle zum Equator fahren würden, um dort ihren Elefanten zu treffen und abends blau wieder nach Omega reisen würden, um ihr Rudel vorzufinden und ihrer Seife zu fressen zu geben – natürlich aus einem Handschuh! Spät in der Nacht, würden sich dann alle zum Rennen ins Auto legen und beginnen zu wachsen.
Klingt komisch? Die Menschen aus diesem Paraleluniversum denken genau das selbe von uns, wenn sie hören, dass wir morgens zur Arbeit fahren, unseren Cheff antreffen und abends Heimkehren, um unsere Familie zu sehen und den Hund füttern – aus einer Chappykonserve und spät in der nacht zum Schlafen ins Bett gehen und beginnen zu träumen. „Seltsame Bezeichnungen habt ihr.Vollkommen Geisteskrank.“ - würden sie übersetzt in unsere Worte wohl sagen. Ein Gutes hat das Ganze ja: Wir werden – im Gegensatz zu unseren Paralelweltlern – im Regen nicht dick, nur nass.


In diesem Sinne:
Rennt gut."
15.11.08 04:17


Still a fucking Freak.

So. Na, wäre ich jetzt ein Elefant, würde mir das Erinnern leichter fallen, da ich aber nur aussehe wie einer und mein Gedächtnis eher dem eines Goldfischs gleicht... Da haben wir nun ein Problem.
 
Februar 2007... Letzter Post... Mh...Zeit für eine Zeitreise.
 
Saß ich da noch in Kempen oder habe ich da schon aus dem Kuhkaff Oedt heraus gepostet? ... Ach, verdammt, ich weiß es nicht. Ich habe aber auch eine zu seltsame Zeitrechnung für Ereignisse: Ich mache alles am Urlaub 2005 fest. So. Das heißt ich weiß, dass ich 2005 in Kempen wohnte und ... 2006 nicht mehr? ... Ich sollte erst denken und dann schreiben, statt das Gedachte paralel zum Denken zu schreiben. Argh.
Tatsache: Ich wohne in Oedt. Seit wann ist egal. Aber jetzt grade tue ich das. Pf... Schwere Geburt.
 
Was hat sich denn sonst noch so getan?
Ja, genau. Realschule beendet, dann hat das Thomeum mich beendet und jetzt häng ich so auf dem Berufskolleg rum.
 
Es hat sich irgendwie alles und irgendwie nichts geändert.
Und grade komm ich auch nicht so recht in einen Schreibfluss rein...
 Aber Dank meiner Schlafstörungen werde ich wohl im 5Minuten-Takt wieder irgendwas sinnloses verfassen und auf "bloggen" klicken, nur um mich nacher zu fragen "Warum eigentlich?" - was wieder sinnlosen Anlass zum sinnlosen Schreiben geben würde...
 
Wie man sieht: Still a fucking Freak.
 
 
 
15.11.08 02:18


Alter Blog, neues Leben.

Ob "neues Leben" nun auf den Blog oder auf den Autor bezogen ist, sei dahingestellt. Vllt. sollte man auch "Neuer Blog, altes Leben" sagen.
Whatever.
 
 
Umbauarbeiten.
^____^
15.11.08 01:11



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