Refresh.
Screams.

Miststück.
Lyrical I.
Ausschnitte: Schattenwelten.

Design.
"Philosophie. Oder: Wieso man im Regen nicht dick wird."

"Als Hobbyphilosoph, philosophiert man natürlich auf einer ganz anderen philosophischen Ebene, als ein Philosoph, der gekonnt philosophiert. Was mich natürlich nicht davon abhält, lustig drauf los zu philosophieren. Und da sind wir schon beim ersten Thema: Etwas tun. Etwas tun definiert sich in etwa aus 2 Faktoren, dem Etwas (was etwas ganz willkürliches sein kann, wie z.B. etwas philosophieren) und dem Verb tun. Sobald „tun“ im Spiel ist, ergibt das logischerweise eine Handlung. Was aber, wenn jemand nichts tut? Nichts entspricht dann dem oben genannten „etwas“ und tun bleibt tun. Wer was tut, tut etwas, egal ob dieses etwas gleichgesetzt wird mit nichts oder mit philosophieren. Nichts tun existiert also nicht (was wiederum ebenfalls ein Widerspruch in sich ist). Ergo? Alle faulen Leute, sind in Wahrheit die fleißigsten dieser gottverdammten Welt, weil sie dauerhaft nichts tun und – wie wir grade erkennen durften – somit dauerhaft am Ackern sind! Ein hoch auf die Faulen! ...

Und jetzt schnell zum primären Thema: Wieso man im Regen nicht dick wird. Oder reich, alt, blau. Egal. Man könnte auch sagen „Wieso man im Regen nicht egal wird.“ - manch ein Verrückter dadraußen, versteht genau das, worauf ich hinaus will. Im Regen wird man n-a-s-s – nicht reich, nicht alt und leider auch nicht blau – würde man dort blau werden, könnte man viel, viel Geld sparen! Natürlich für Farbe, räusper. Es hat also irgendjemand beschlossen, dass man im Regen nass wird. Wieso sagen wir nicht einfach, dass wir im Sonnenschein nass werden und im Regen einen Sonnenbrand bekommen? Oder besser noch: Einen Strumpf. Demnach müssten wir im Sonnenschein – der uns blau macht – zur Bushaltestelle (oder auch zur Terasse) gehen, um auf den Schal zu waren. Den Bus, falls mir jmd. Im Gedankenchaos nicht folgen kann. Wer hat überhaupt beschlossen, dass ich abends eine Lampe anknipse und nicht etwa ein Fahrrad? Wieso kann ich meine Serien nicht in der Mikrowelle sehen und das Popcorn im Kleiderschrank machen? Was, wenn ich fortan lieber im Bett dusche und den Kalender zum Schlafen nutzen möchte? Tztz... Was ist das überhaupt für ein Wort? Rot. Rot, wir die Liebe. Rot, wie das Blut. Rot, wie der Himmel. Der Himmel kann ja nun nicht mehr blau sein, weil er dann ja dauerhaft nass wäre. Also ist er nun rot.

Stellt euch die Welt vor, in der morgens alle zum Equator fahren würden, um dort ihren Elefanten zu treffen und abends blau wieder nach Omega reisen würden, um ihr Rudel vorzufinden und ihrer Seife zu fressen zu geben – natürlich aus einem Handschuh! Spät in der Nacht, würden sich dann alle zum Rennen ins Auto legen und beginnen zu wachsen.
Klingt komisch? Die Menschen aus diesem Paraleluniversum denken genau das selbe von uns, wenn sie hören, dass wir morgens zur Arbeit fahren, unseren Cheff antreffen und abends Heimkehren, um unsere Familie zu sehen und den Hund füttern – aus einer Chappykonserve und spät in der nacht zum Schlafen ins Bett gehen und beginnen zu träumen. „Seltsame Bezeichnungen habt ihr.Vollkommen Geisteskrank.“ - würden sie übersetzt in unsere Worte wohl sagen. Ein Gutes hat das Ganze ja: Wir werden – im Gegensatz zu unseren Paralelweltlern – im Regen nicht dick, nur nass.


In diesem Sinne:
Rennt gut."
15.11.08 04:17
 


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